Hauptauschuss gibt Mittel frei für Standortanalyse im Bereich Hittorfstraße / Einsteinstraße

»Musik-Campus: Startschuss für die Planungen«

Münster (SMS) Fortgang beim Thema Musik-Campus: Der Hauptausschuss des Rates der Stadt Münster gab jetzt Mittel frei für die Beauftragung eines städtebaulichen Realisierungskonzeptes.

Konkret gaben die Mitglieder des Hauptausschusses mit deutlicher Mehrheit bis zu 330 000 Euro für Planungsleistungen frei, um „projektentwickelnde Beauftragungen“ europaweit ausschreiben zu können. Die Hälfte der Summe in Höhe von 165 000 Euro trägt die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) als Projektpartner. Für die Durchführung vertiefender Untersuchungen im Kontext der Realisierung des Musik-Campus besteht für das Schlossumfeld ein klarer Ratsauftrag.

Die vertiefende Standortanalyse wird neben städtebaulichen, hochbaulichen und freiraumbezogenen Untersuchungen auch die besondere Wertigkeit des Grünraums im Bereich des Schlossumfeldes einschließen. Innovative ökologisch-energetische bauliche Konzepte sollen ausdrücklich mit in den Blick genommen werden, ebenso die Frage der künftigen Wegebeziehung von der Altstadt über das Schlossareal bis hin zum Brückenschlag über den Ring zu dem im Westen der Stadt entstehenden „Urbanen Wissensquartier“. Das Realisierungskonzept schließt damit an die unter breiter Bürgerbeteiligung erfolgten Stadtforen im Jahr 2020 an. Die Detailuntersuchungen und ihre Ergebnisse bilden die Grundlage, die noch zu treffende Standortentscheidung des Rates vorzubereiten.

Oberbürgermeister Markus Lewe zeigt sich sehr erfreut über den Beschluss des Hauptausschusses: „Der Musik-Campus kann für Münster ein Meilenstein werden, der die kulturelle und städtebauliche Entwicklung Münsters voranbringt und die Stadt für die nächsten Jahrzehnte prägen wird. Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass diese Erkenntnis nicht an Parteigrenzen haltmacht.“ Lewe hofft, dass es nach dem jetzigen Beschluss noch in diesem Jahr eine endgültige Standortentscheidung geben wird.

„Dieses Projekt ist wie kein zweites geeignet, Universität und Stadt zusammen zu denken“, betont der Rektor der Universität, Prof. Dr. Johannes Wessels. „Der Musik-Campus ist für die gesamte Region eine große Chance. Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass die Politik jetzt den Startschuss gegeben hat, um den Musikstandort weiter voranzubringen.“

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