Rektor und Oberbürgermeister halten an Plänen für Musik-Campus fest

»Gemeinsame Erklärung von Johannes Wessels und Markus Lewe«

Der Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Prof. Dr. Johannes Wessels, und der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe, haben bekräftigt, dass sie trotz der aktuellen Corona-Pandemie ihre Pläne für einen Musik-Campus weiterverfolgen. „Wir sind uns darin einig, dass sowohl die Stadt als auch die Universität derzeit alles dafür tun sollten, die Folgen und Herausforderungen der Pandemie in den Griff zu bekommen – das steht eindeutig im Vordergrund“, unterstreicht Johannes Wessels. „Für die WWU kann ich sagen, dass wir gut in unser erstes Online-Semester gestartet sind. Gleichzeitig möchte ich betonen, dass wir gut beraten sind, nun auch wieder Themen in den Blick zu nehmen, die für die Zukunftsentwicklung der Universität wichtig sind – dazu zählt auch der Musik-Campus.“

Johannes Wessels wies darauf hin, dass sich Ende des Monats der Lenkungskreis von Stadt und Universität erneut treffen werde, um die aktuelle Sachlage und mögliche weitere Schritte beim Musik-Campus zu besprechen. Auch der Oberbürgermeister will an dem Vorhaben festhalten und verwies auf die im Januar unterzeichnete Kooperationsvereinbarung. „Die Corona-Pandemie bindet viele städtische Ressourcen. Die anstehende Kommunalwahl und die Neukonstituierung relevanter Gremien werden richtungweisende Beschlüsse vermutlich bis in das kommende Jahr hinein aufschieben. Das betrifft auch den Musik-Campus“, betont Markus Lewe. „Er ist als prägendes Projekt kaum mehr aus der Stadt wegzudenken und muss als Kern eines neuen Kulturquartiers und als Sprungbrett zwischen Altstadt und dem wachsenden Westen definiert werden – vor allem städtebaulich und architektonisch.“

Im September 2016 hatten Markus Lewe, die damalige WWU-Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles und der seinerzeit designierte neue WWU-Rektor Johannes Wessels eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Als möglichen Standort benannten sie das Gelände des ehemaligen WWU-Instituts für Pharmazie in der Hittorfstraße, das nur wenige hundert Meter vom Schloss entfernt und unmittelbar am Verkehrsknotenpunkt Coesfelder Kreuz liegt. Ausgangspunkt ist die akute Raumnot in der Musikhochschule der WWU, in Folge dessen die Universität der Stadt – auch mit Blick auf die gemeinsame Geschichte der drei Institutionen – das Angebot unterbreitete, einen Musik-Campus für die Musikhochschule, für die städtische Musikschule und das Sinfonieorchester zu schaffen. Damit verbunden ist zudem das Angebot an alle Musikschaffenden der Stadt und Region, sich ebenfalls einzubringen.

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